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Was sind
Modellautos
Handelt es sich
hierbei wirklich um echten Motorsport im kleinen
Maßstab?
Diese Frage kann
zweifellos mit einem ganz klaren "Ja"
beantwortet werden, denn sowohl der
Entwicklungsstand der Fahrzeuge, sowie die
komplette Zubehörlinie, aber auch die
Einstellung der in diesem Sport engagierten
Fahrer, Funktionäre und Hersteller belegen dies
eindeutig Was aber bedeutet nun der Begriff
"RC-Modellrennsport" im einzelnen? Grundsätzlich
kann man davon ausgehen, das sich der Rennsport
mit ferngelenkten RC-Modellen in seiner
Organisation, sowie der Art und Weise der
Ausübung sehr stark am großen Original
orientiert. Dies beginnt bei der Struktur des
nationalen schweizerischen Dachverbandes (SRCCA
- SWISS R/C CAR CLUBS ASSOCIATION), welcher die
oberste nationale Sporthoheit in der Schweiz
darstellt. Um an einem
Schweizemeisterschaftslauf in einer der
verschiedenen Fahrzeugklassen an den Start gehen
zu können, bedarf es daher der Mitgliedschaft in
einem der zahlreichen der SRCCA angeschlossenen
Clubs, nicht zuletzt um gleichzeitig auch in den
Genuss einer Versicherung für alle mit seinem
RC-Modell evtl. verursachten Schäden zu kommen.
Weitere Informationen zum Thema Mitgliedschaft
in Der SRCCA und die Termine des jeweils
aktuellen Rennkalenders können auf der Homepage
der SRCCA im Internet unter http://www.srcca.ch/
abgerufen werden.
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| Wo aber üben z.B. die
Profis ihren Sport mit diesen Fahrzeugen
aus?
Ähnlich wie im
großen Motorsport, handelt es sich auch bei den
RC-Modellen um hochtechnische
Vollblutrennfahrzeuge, welche fast
ausschließlich zum Betrieb auf dafür
vorgesehenen Rennstrecken betrieben werden
sollten. Diese Tatsache bedeutet natürlich
nicht, das ein solches Fahrzeug nicht auch auf
einem nächstgelegenen Parkplatz betrieben werden
kann, doch so richtig Spaß wird ein solcher
Rennwagen natürlich aus verschiedenen Gründen
nur auf einer echten Rennstrecke bereiten.
Verschiedene Gründe sind hierfür verantwortlich
und bei einer näheren Betrachtung dürften diese
auch durchaus plausibel erscheinen: Parkplätze
sind in der Regle sehr staubig, was zum einen
zur Folge haben wird, das die Rennreifen aus
Moosgummi, mit welchen die Fahrzeuge
ausgestattet sind. keine ausreichende Haftung
aufbauen werden, um einen halbwegs
kontrollierten Fahrbetrieb zuzulassen. Zum
anderen wird sich durch den Betrieb auf
staubigen Pisten, die Lebensdauer der
Antriebskomponenten, wie Riemen, Riemenräder,
Getriebe und Antriebswellen durch das Eindringen
von gröberem Staub und Schmutz unter Umständen
drama verkürzen. Bei regelmäßiger sorgfältiger
Pflege sollte jedoch auch dieser Umstand keine
Probleme bereiten. Ein weiterer nicht zu
unterschätzender Vorteil des Betriebs von
RC-Rennfahrzeugen auf "richtigen" Rennstrecken
ist, das auf diese Art in der Regel sehr schnell
ein Kontakt mit Gleichgesinnten hergestellt
werden kann und es schnell zu einem Austausch
von Tipps und Informationen kommt, welcher sich
gerade für Einsteiger besonders auszahlen
sollte. In der Regel haben die eigens zum
Betrieb mit RC-Fahrzeugen errichteten
Rennstrecken eine Länge von 200m bis 350m.
Unsere schöne Rennstrecke in Langenthal hat eine
Länge von 250 Metern. Darüber hinaus verfügen
die Rennpisten über einen sogenannten
Fahrerstand, von welchem aus die Fahrer in einer
Höhe von etwa 2,5m einen besseren Überblick über
die gesamte Rennstrecke haben. In fast allen
Fällen verfügen solche permanenten Rennstrecken
außerdem über eine Boxengasse, in welcher die
Fahrzeuge im Rennbetrieb nachgetankt werden,
oder von wo aus durch die Mechaniker der
einzelnen Rennteams Veränderungen an der
Fahrwerks- oder Motoreinstellung vorgenommen
werden können. Weiterhin verfügt ein Großteil
dieser Rennstrecken eine elektronische
Rundenzählanlage und einen Imbissbereich mit
sanitären Anlagen.
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| Welche Ausrüstung benötigt
man zum Einstieg in den RC-Rennsport?
Eine Frage, welche
sich ähnlich wie bei anderen Sportgeräten nicht
pauschal beantworten lässt, kommt es letzen
Endes doch immer darauf an, wie intensiv man
diesen Sport betreiben möchte und in welcher der
verschiedenen Fahrzeugklassen man an den Start
gehen möchte. Möchte man jedoch einfach nur
einmal testen, ob man Spaß an der Beschäftigung
mit solchen Hightech Modellen hat, so empfiehlt
sich in der Regel für denjenigen, welcher über
geringe, oder gar keine Grundkenntnisse verfügt,
die Anschaffung eines Modellautos Maßstab 1:10
Scale - 200mm breit.
Bei diesem Fahrzeug
handelt es sich um einen Rennwagen im Maßstab
1:10 Scale, auf welchen in der Regel
detaillierte Tourenwagenkarosserien nach Vorbild
von verschiedensten Originalfahrzeugen montiert
werden. Angetrieben wird ein solches
"Einsteigermodell" von einem Verbrennungsmotor
mit 2,11ccm Hubraum, welcher diesem Wagen in
Verbindung mit dem Vierradantrieb zu
erstaunlichen Fahrleistungen verhilft. Die
technische Basis dieser Modelle ist bereits sehr
hochwertig, so kann z.B. das Fahrwerk über
Änderungen an den Stoßdämpfern und Federn, sowie
über Einstellungen der Fahrwerksgeometrie und an
der Kraftübertragung dem persönlichen Fahrstil,
oder den Griffverhältnissen angepasst werden. Um
das Modell in einen fahrfähigen Zustand zu
bringen, ist dann noch die Anschaffung einer
RC-Anlage, bestehend aus einem Sender mit
Empfänger, Quarzpaar, Akkus, sowie zwei Servos,
nötig. Weiterhin wird noch spezieller
Treibstoff, sowie zum Starten des Antriebsmotors
eine spezielle Startbox und. eines Glühakkus zum
Vorwärmen der Kerze während des Startvorgangs
benötigt.
Dem etwas
engagierteren RC-Piloten, welcher schon über
einige Grundkenntnisse im Umgang mit RC-Modellen
verfügt, sei an dieser Stelle ein Rennwagen im
Maßstab 1:10 mit breiterer Spur empfohlen.Doch
hat man hier aus Gründen eines optimalen und der
hohen Motorleistung angepassten Fahrverhaltens
die Spurbreite der Achsen auf das vom Reglement
festgelegte Höchstmaß von 235mm verbreitert. In
dieser Fahrzeugklasse werden ebenfalls fast
ausschließlich Tourenwagenkarosserien verwendet,
welche jedoch durch ihre leicht
überproportionale Breite optisch nicht ganz so
ausgewogen wirken, wie ihre kleineren
Gegenstücke des Impulse, im Gegenzug jedoch mit
dazu beitragen, die Fahrleistungen dieser Autos
in ganz erheblichem Maße zu steigern. Die
Modelle dieser Klasse werden von einem
Verbrennungsmotor mit 2,5ccm Hubraum
angetrieben, welcher zwar in vielen Punkten vom
Reglement her reglementiert ist, trotzdem aber
noch einmal deutlich mehr Leistung produziert,
als sein Gegenstück im kleineren Bruder. Die
Baukästen können ebenfalls in verschiedenen
Ausführungen bezogen werden, doch werden zur
fahrfertigen Fertigstellung die gleichen
Zubehörteile benötigt, wie beim der schmalen
Version. Als Besonderheit ist in diesem
Zusammenhang noch anzumerken, dass die "breiten"
1:10 Modelle zum einen mit dem international
üblichen Hinterradantrieb bestellt werden
können, aber auch mit einem Vierradantrieb
erhältlich sind, welcher auf Pisten mit wenig
Griff, sowie für den weniger geübten Piloten
sicherlich die bessere Wahl
darstellt.
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| Echtes Rennsportfeeling mit
im Maßstab 1:8 - 260mm breit
Letztendlich gibt
es aber noch die Modelle der Königsklasse im
Maßstab 1:8. Bei diesen Fahrzeugen handelt es
sich um die schnellsten RC-Fahrzeuge überhaupt
und aufgrund ihrer enormen Fahrleistungen mit
Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h in
Kombination mit einer absolut fantastischen
Beschleunigung sind diese reinrassigen
Rennfahrzeuge ausschließlich dem geübten
Wettbewerbspiloten zu empfehlen. Technisch
ähneln sie ihren "kleineren" Artgenossen zwar
sehr stark, doch gibt es in dieser Klasse nur
sehr wenige technische Beschränkungen und die
enorme Power der modernen 3,5ccm Motoren, von
denen diese Fahrzeuge angetrieben werden,
bedürfen sicherlich einer gewissen Erfahrung im
Umgang mit solchen Modellen und Motoren. Auch
die Betriebskosten in diesem Fahrzeugsegment
liegen über denen der kleineren Fahrzeuge, doch
vermitteln die gigantischen Fahrleistungen
andererseits einen enormen Spaßfaktor. Diese
Fahrzeuge sind sehr stark mit dem Ziel
konstruiert, ein kompromissloses Rennfahrzeug zu
bauen, weshalb auch die verwendeten Gruppe-C
Karosserien als Nachbildungen von echten
Rennboliden vergangener Tage nicht unbedingt
nach optischen Kriterien ausgesucht werden,
sondern fast ausschließlich vor dem Hintergrund
bestmöglicher Funktionalität. Auch die Fahrzeuge
im Maßstab 1:8 werden, wie die kleineren
1:10-Fahrzeuge, in verschiedenen Ausstattungen
geliefert und müssen ebenfalls durch den Zukauf
von Komponenten in einen fahrfertigen Zustand
gebracht werden. Der Kauf eines neuen oder
gebrauchten Rennfahrzeuges ist, wie in vielen
ähnlichen anderen Fällen auch, absolute
Vertrauenssache und auch die Frage, ob sich
letztendlich bei der Beschäftigung mit solchen
Fahrzeugen für den Kunden ein Erfolgserlebnis
einstellt, hängt maßgeblich von einer guten und
fachlichen Beratung vor und nach dem Kauf ab.
Nicht nur aus diesem Grunde sollten Sie sich vor
dem Kauf und der Entscheidung für ein bestimmtes
Fahrzeug von unseren Experten beraten lassen.
Holen Sie sich Tipps von erfahrenen
Wettbewerbspiloten, welche seit vielen Jahren in
der Szene aktiv sind.
Keinesfalls
vergessen möchten wir die in unserem Club sehr
beliebte Elektroklasse
Wer mehr Freude an
den leiseren Modellautos hat, ist mit einem
Modell mit Elekroantrieb natürlich sehr gut
bedient. Es hat den weiteren Vorteil, dass die
Trainingsmöglichkeiten auf unserer Piste für
Elektromodelle fast nicht eingeschränkt sind.
Ganz im Gegensatz mit den lauteren Kollegen von
der Verbrennerscene. Elektrofahrzeuge werden
in im Masstab 1:12, 1:18 und 1:10 als Buggys und
Flachbahnmodelle gefahren.
Elektromodellrennwagen werden durch
leistungsstarke Elektromotoren und 7,2V Accupack
über einen elektronischen Fahrtenregler
angetrieben. Folgende Antriebskonzepte sind bei
Elektromodellen gängig, Formel 1 mit
Strarrachsantrieb, 2WD und 4WD Fahrzeuge
besitzen Einzelradaufhängung, Differenzial,
Oeldruckstossdämpfer und haben die uns bekannten
Carrosserien wie Opel Vectra, Audi A4, Mercedes
und Volvo 850.
Neugierig geworden?
- Fragen kostet nichts! Fragen Sie ein
Clubmitglied des MRCL . Wir beraten Sie gerne in
allen Fragen rund um den
RC-Rennsport.
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| KONTAKTADRESSEN ZUM
MRCL
Präsident: H.P.
Gerber, Thunstetenstrasse 17 4900 Langenthal,
Tel. 079 / 687 15 54
oder Ch. Kurzbuch,
c/o Carrosserie Sägesser 4922 Bützberg, Tel.
079 415 04 67
Die Mitglieder des
MRCL treffen sich direkt auf Rennplatz während
den offiziellen Trainings am Mittwoch-,
Donnerstag- und Samstagnachmittag. Oder jeden
Donnerstagabend ab 19.30 Uhr Höck im Restaurant
Gässli
Langenthal. | | |